Nibelungenhaus

Der erste Paukboden der B! Nibelungia befand sich in Wien IV, Graf Starhemberg Gasse 22 und wurde anfangs mit der Wiener fachstudentischen B! Markomannia geteilt. Später übernahmen wir den Fechtboden der Akademischen Verbindung Athenaia im selben Haus. Zu Kriegsende 1945 ging dieser Besitz verloren.

BudenbauAls sich nach dem Ende des 2. Weltkrieges die verbliebenen Nibelungen wieder gesammelt hatten, bezogen wir Mitte der 50er-Jahre zunächst ein Vereinsheim in Wien VI, Stumpergasse 40.

Da der Aktivenbetrieb bereits seit Beginn der 50er-Jahre wieder gut lief, sah man sich bald nach einem passenden Verbindungshaus um und wurde in Wien-Margareten fündig. Der glückliche Umstand, zahlreiche Bautechniker im Bund zu haben, war Grundvoraussetzung dafür, das durch einen Bombentreffer zerstörte Haus wieder aufzubauen. Weitere wesentliche Voraussetzungen waren die finanzielle Unterstützung durch den Alt-Herren-Verband und der Arbeitseinsatz der Aktiven. So konnte innerhalb eines Jahres aus einer Kriegsruine ein zweckdienliches Verbindungshaus (korporationsstudentisch liebevoll „Bude“ genannt) entstehen, das am Silvesterabend 1960/61 eröffnet wurde.

Seit damals finden die Veranstaltungen in der Bude in Wien V, Ziegelofengasse 7 statt. Mittlerweile wurde das kleine Haus aus eigenen Mitteln und eigener Hände Arbeit zu einem ansehnlichen Verbindungshaus ausgebaut. Der Kneipraum, dessen zahlreiche Bilder die über 100-jährige Geschichte der B! Nibelungia erzählen, umfasst eine Bar und eine großzügige Kneiptafel.

Im Dachgeschoss befinden sich zwei Studentenzimmer, die in erster Linie jungen Bundesbrüdern für die Zeit ihres Studiums zur Verfügung stehen. Im Kellergewölbe des Hauses finden nicht nur die Paukstunden und Mensuren statt, sondern es bietet auch Raum für fröhliche Buden- und stimmungsvolle Stiftungsfeste.

 

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